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Der „Regelprozess der Kompetenzaufarbeitung“

Die Bergische Universität Wuppertal (BUW) möchte Studierende in der Eingangsphase systematisch darin unterstützen, die von ihnen an der Hochschule erwarteten, möglicherweise aber vergessenen oder nicht hinreichend erarbeiteten schulischen Kompetenzen eigenständig aufzuarbeiten. Im Rahmen des Projekts „osaka: online-self-assessments | online-kurs-angebote“ soll dabei die Anwendung verschiedener Varianten eines „Regelprozesses der Kompetenzaufarbeitung“ umgesetzt und ausgewertet werden. Angesprochen sind dabei die grundlegenden Voraussetzungen des korrekten Gebrauchs von Sprache, Schrift, Ausdruck und um mathematische Grundfertigkeiten (Literalität), also für die Teilnahme an einem Lehrangebot dringend empfohlene, in diesem jedoch selbst nicht mehr zu vermittelnde Voraussetzungen. Mit der Anwendung des Regelprozesses soll die Lücke zwischen diesen Voraussetzungen und dem tatsächlichen Leistungsniveau der einzelnen Studienanfänger*innen systematisch erhoben und effektiv geschlossen werden. Essentiell ist dabei die feste Kopplung zwischen eingehender Testung (Kompetenzprüfung), einer darauffolgenden Intervention (Kompetenzaufarbeitung) und erneuter Testung. Bei erfolgreicher Kompetenzprüfung sollte die Kompetenzentwicklung im Rahmen des Fachstudiums nahtlos anschließen können. Bei der Auswahl, Implementierung und Auswertung geeigneter Online-Testverfahren und Online-Kursangeboten (wie Studiport, OMB+ oder funktionale Äquivalente) werden Lehrende durch Projektmitarbeiter*innen fach- und mediendidaktisch beraten und unterstützt.

Der "Regelprozess der Kompetenzaufarbeitung"
Grafik: "Der Regelprozess der Kompetenzaufarbeitung"